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Die Neuen Auftraggeber von Eberswalde

Auszeichnung für die Gesellschaft der Neuen Auftraggeber

Die Gesellschaft der Neuen Auftraggeber erhält den Zukunftspreis für Kulturpolitik KULTURGESTALTEN in der Kategorie „Initiativ- und Netzwerkprojekte“ der im Auftrag der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) vergeben wurde.

Wir freuen uns außerordentlich über die Auszeichnung mit dem Zukunftspreis. Er gilt einem ganzen Netzwerk von Bürgergruppen, Kulturschaffenden und ihren Partnern, die wir als Gesellschaft der Neuen Auftraggeber begleiten und dabei unterstützen, mit ambitionierten Projektvorhaben ein Stück Umwelt und Gemeinschaft neu zu gestalten.

Mit der Verleihung des neuentwickelten Preises zeichnet die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. vorbildliche Initiativen und herausragende Praxisbeispiele zukunftsweisender Kulturpolitik aus. Der Preis will neue Aufmerksamkeit für innovative kulturpolitische Praxis, Visionen und Leitbilder schaffen und das damit verbunden besondere gesellschaftliche Engagement sichtbar machen. Der Zukunftspreis wird alle zwei Jahre in den drei Kategorien „Einzelprojekte“, „Initiativ- und Netzwerkprojekte“ und „(Modell-)Projekte kommunaler Selbstverwaltung“ vergeben und ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. (KuPoGe), gegründet 1976, ist eine parteipolitisch unabhängige, bundesweite Vereinigung von kulturpolitisch interessierten und engagierten Menschen und Organisationen. Sie ist die Plattform für kulturpolitische Diskurse in Deutschland und steht für den Grundsatz „Kulturpolitik ist Gesellschaftspolitik“.

„Neue Auftraggeber ist ein innovatives, partizipatives Modell für eine an aktuellen gesellschaftspolitischen Bedarfen ausgerichtete Kulturpolitik, die ,Kultur von allen für alle‘ demokratisch ermöglicht. Der Ansatz bietet ein thematisch offenes Format zur konkreten Gestaltung des Diskurses, ist skalierbar und für verschiedene Inhalte und Strukturen nutzbar. Breitenwirkung erreicht das Projekt durch die Arbeit in bundesweit mehreren Modellregionen“, begründet Dr. Tobias Knoblich, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft, in seiner Laudatio die Entscheidung der Jury.

„Die prominente Auszeichnung der Neuen Auftraggeber stimmt uns optimistisch, dass dieses Modellprojekt einer demokratischen Kultur mit gleichzeitig hohem künstlerischen Anspruch auch in Deutschland Schule machen wird. Die Kulturstiftung des Bundes versteht sie als Anerkennung für ein gelungenes Zusammenwirken von Kunst und Politik, bei dem die Interessen der Zivilgesellschaft Maßstab ihres Handelns sind.“ Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes.

Abbildung: Die Neuen Auftraggeber von Eberswalde. Foto: Victoria Tomaschko

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"Tobias Asmuth erzählt eine jüngere Episode aus der Geschichte des kleinen Dorfs Blessey in der französischen Provinz nach, wie die Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Schweizer Künstler Rémy Zaugg das Dorf und das Selbstbewußtsein seiner Bewohner verändert hat. Es ist ein herausragendes Beispiel dafür, welchen nachhaltigen Wirkungen die NEUEN AUFTRAGGEBER, die seit Frühjahr 2017 durch die Kulturstiftung des Bundes auch in Deutschland gefördert werden, zeitigen können." aus dem Editorial des Magazin #31 der Kulturstifung des Bundes.

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