DIE NEUEN AUFTRAGGEBER VON MEPPEN
Mit Mediator*in Zwoisy Mears-Clarke Foto: Antje RobbeDie Neuen Auftraggeber von Meppen
Auftraggeber*innen: Hedy El-Basyouni, Linda Kahl, Niko Wilken
Auftrag: Die verborgenen und unausgesprochenen Themen unserer Stadt sollen sichtbar und erfahrbar werden. Anliegen, die viele bewegen – von fehlender Infrastruktur über Barrieren im Alltag bis hin zu Vorurteilen und Ohnmachtsgefühlen – sollen durch eine künstlerische Performance Gestalt finden.
Mediator*in: Zwoisy Mears-Clarke
Zeitraum: 2025 fortlaufend
Partner: Kulturstiftung des Bundes
Programm: Tanz und Performance im Bürgerauftrag
Meppen ist eine lebendige, vielfältige Kleinstadt, die vieles kann und noch mehr könnte – aber in manchen Fragen auffällig still bleibt. So empfinden es Hedy, Linda und Niko, die in dem Ort in Niedersachsen leben. Sie beobachten, dass die meisten Menschen gern hier wohnen. Doch etwas Wichtiges fehlt: eine gemeinsame Öffentlichkeit.
„Viele Themen, die Menschen bewegen oder belasten, finden keinen angemessenen Ausdruck im öffentlichen Raum von Meppen.“
Aus dem Auftrag
Die Neuen Auftraggeber von Meppen
Foto: Antje Robbe
Die Neuen Auftraggeber von Meppen
Foto: Antje Robbe
Die Neuen Auftraggeber von Meppen
Foto: Antje Robbe
Die Neuen Auftraggeber von Meppen
Foto: Antje RobbeDen drei Meppener*innen fällt auf: Barrieren im Alltag, Infrastruktur am Ort, besonders mit Blick auf Flutschäden, Vorurteile und Diskriminierung sind Themen, die Menschen in Meppen beschäftigen. Vieles davon bleibt jedoch unausgesprochen. Es braucht mehr Anlässe, die Resonanz ermöglichen – öffentliche Foren, bei denen man zusammenkommt, erzählt, diskutiert und gemeinsam nach vorne denkt, Gelegenheiten, bei denen gesehen, gehört und mitgefühlt werden kann.
Deshalb stoßen sie als Auftraggeber*innen ein künstlerisches Projekt für Meppen an. Mit ihrem Auftrag für ein Tanz- oder Performancestück wollen sie aufgreifen, was viele beschäftigt, aber selten gesagt wird. Das Werk soll offen und zugänglich sein und alle Menschen in Meppen ansprechen. Möglichst viele, auch leise Stimmen, Perspektiven und Erfahrungen sollen sichtbar, hörbar und erfahrbar werden, damit ein vielschichtiges Bild der Stadtgesellschaft entstehen kann.
„Wir wollen eine Performance über das Leben in Meppen beauftragen – ehrlich, bewegend, verbindend.“
Aus dem Auftrag
Die Neuen Auftraggeber von Meppen
Auftragsunterzeichnung, 1.12.2025, Meppen Foto: Antje Robbe
Die Neuen Auftraggeber von Meppen
Auftragsunterzeichnung, 1.12.2025, Meppen Foto: Antje Robbe
Die Neuen Auftraggeber von Meppen
Auftragsunterzeichnung, 1.12.2025, Meppen Foto: Antje Robbe
Die Neuen Auftraggeber von Meppen
Auftragsunterzeichnung, 1.12.2025, Meppen Foto: Antje RobbeDas beauftragte Kunstwerk soll über die Aufführung hinaus fortwirken: Indem es einen Impuls für weiteren Dialog gibt, indem es einen Moment der Verbundenheit und eine kollektive Erinnerung schafft, kann es das Zusammenleben und die Stadtöffentlichkeit längerfristig prägen, so das Ziel.
Wichtig ist dabei: Das Werk soll auch bisher Ausgeschlossenen einen Raum eröffnen, in dem ihre Anliegen künstlerisch Gehör finden. Mit Mediator*in Zwoisy Mears-Clarke entscheidet sich die Gruppe im nächsten Schritt für eine passende künstlerische Persönlichkeit, an die sie den Auftrag vergeben wird.
„Wir möchten ein künstlerisches Ereignis schaffen, das den gewohnten Alltag in Meppen unterbricht und einen Raum für neue Erfahrung öffnet.“
Aus dem Auftrag