Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

Auftraggeber*innen: Leticia Castagna, Emma Dadalau, Marie Günther, Anton Hankeln (Grundschule Engelbertstraße, Klasse 4a) und Lara Sophie Herbst, Matilda Jahnke, Fiona Nickel, Phil Sachs (Märkisches Gymnasium Schwelm, Klasse 8c)


Auftrag: Wir wünschen uns einen Ort für Kinder UND Jugendliche gemeinsam im öffentlichen Raum – mitten in der Stadt – in dem viele Begegnungen und Bewegungen möglich werden. Dieser Ort, Raum, Platz ist ein Kunstwerk – speziell für Kinder und Jugendliche gemacht!


Mediatorin: Kattrin Deufert


Zeitraum: 2026 fortlaufend


Partner: Kulturstiftung des Bundes


Programm: Tanz und Performance im Bürgerauftrag


Spielplätze für Kinder und Angebote für Jugendliche gibt es in den meisten Städten. Doch wer zu alt für den Spielplatz und noch zu jung für Jugendclubs ist, findet im öffentlichen Raum wenig Orte, an denen man sich einfach treffen kann – ohne Konsum, ohne Programm, ohne Leistungsdruck.

Am südlichen Rand des Ruhrgebietes haben junge Menschen im Alter von neun bis zehn und 13 bis 14 Jahren deshalb gemeinsam einen Auftrag formuliert. Sie wünschen sich für ihre Stadt Schwelm ein Kunstwerk, das ihre Altersklassen verbindet. 

„Kinder haben Rechte. Kennt die wer? Wir haben ein Recht auf Freizeit. Dafür brauchen wir freie Zeit und einen freien Raum!“

Aus dem Auftrag

Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

Auftragsunterzeichnung, 11.3.2026, Schwelm Foto: Thomas Plischke
Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

Auftragsunterzeichnung, 11.3.2026, Schwelm Foto: Thomas Plischke
Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

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Auftragsunterzeichnung, 11.3.2026, Schwelm Foto: Thomas Plischke
Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

Auftragsunterzeichnung, 11.3.2026, Schwelm Foto: Thomas Plischke

Die Auftraggeber*innen wollen ein Werk beauftragen, das Begegnung und Bewegung ermöglicht. Sie wünschen sich einen geschützten und sicheren Rahmen, um gemeinsam Zeit zu verbringen – und der soll nicht von Erwachsenen durchorganisiert sein. 

„Es soll sich anfühlen wie ein Wohnzimmer unter freiem Himmel, aber ohne zu viele Regeln – es darf chaotisch sein, laut und bunt! Alle sollen sich willkommen fühlen.“

Aus dem Auftrag

Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

Auftragsunterzeichnung, 11.3.2026, Schwelm Foto: Thomas Plischke
Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

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Auftragsunterzeichnung, 11.3.2026, Schwelm Foto: Thomas Plischke
Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

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Auftragsunterzeichnung, 11.3.2026, Schwelm Foto: Thomas Plischke
Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

Auftragsunterzeichnung, 11.3.2026, Schwelm Foto: Thomas Plischke

Seit November 2025 trifft sich die Gruppe regelmäßig mit Mediatorin Kattrin Deufert und begleitet von Kunstlehrer Niklas Berndt. In Gesprächen, Zeichnungen, Fotografien und bei gemeinsamen Streifzügen durch die Stadt haben die Schüler*innen Ideen entwickelt und ihren Auftrag Schritt für Schritt formuliert. Statt noch mehr Leerstand in der Innenstadt wünschen sie sich Leerstellen zum Ausprobieren und Abhängen. Eine künstlerische Persönlichkeit reagiert im nächsten Schritt mit einem Entwurf auf den Auftrag. 

„Wir brauchen Leerstellen. Leerstellen, die besonders sind – die wirklich zum gemeinsamen Verweilen und Sich-Zusammenfinden einladen.“

Aus dem Auftrag

Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

Die Neuen Auftraggeber von Schwelm

Material zur Auftragsformulierung Foto: Thomas Plischke