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Was Ihr wollt! Die Neuen Auftraggeber: Neue Bauherrschaften - Öffentliche Architektur im Bürgerinnenauftrag

Dienstag, 14. Januar 2020 um 19:00 Uhr

@Grüner Salon/ Volksbühne Berlin

In Kooperation mit ARCH+

„Architektur ist das Ordnen von sozialen Beziehungen durch Gebautes“, so der Philosoph Christian Posthofen. Und also ist Architektur auch ein sozialer Kampfplatz: Wem gehört und wer nutzt das Gebaute? Wer plant es, wer braucht es – und wozu? Und das öffentliche Bauen? Wer entscheidet über das Programm, die Finanzierung, die Gestaltung, wenn neue Schulen und Rathäuser, Straßen und Plätze entstehen? Wem gehört die Stadt, wem das Dorf? Das Gespräch an diesem Abend will neue Perspektiven und progressive Beispiele einer neuen öffentlichen Architektur im Bürgerinnenauftrag aufzeigen. Projekte und Debatten aus Vergangenheit und Gegenwart sollen Wege aufzeigen, wie neue Bauherrschaften aus allen Teilen der Gesellschaft das öffentliche Bauen zu ihrer Sache machen können, um soziale Beziehungen neu zu gestalten.

Diskussionsrunde in deutscher Sprache mit u.a.
Ilka Ruby, Verlegerin und Kuratorin, Ruby Press
Christoph Schäfer, Künstler, Stadtplaner, Planbude
Alexander Koch, Direktor Gesellschaft der Neuen Auftraggeber
Anh-Linh Ngo, Herausgeber / Editor-in-chief ARCH+

Foto: Simon Patterson, La maison forestière, 2011, Ors, France © Les Nouveaux Commanditaires
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der Bundeszentrale für politische Bildung.

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Was passiert, wenn Kinder ihr Recht auf Freizeit, Spiel und freie Meinungsäußerung einfordern? Und was passiert, wenn sie künstlerische und performative Mittel und Strategien nutzen, um eigene Freiräume in ihrer Stadt zu suchen, sie zu behaupten und sich anzueignen? Von diesen Fragen ausgehend hat die Choreografin und Performerin Antje Velsinger einen choreografischen Hörspaziergang für die Neuen Auftraggeber von Schwelm entwickelt.

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Im Amberger Stadtteil „Am Bergsteig“ setzen sich die Auftraggeber*innen für ein positives Bild ihres Viertels und zukünftige Formen des Zusammenhalts ein. Julian Warner entwickelt für sie „Kampf am Berg“, ein Spektakel mit zwei Wrestlingshows in Kooperation mit lokalen Vereinen und Initiativen. Warner nutzt das Format des Wrestlings als Bühne, um die Widersprüche und Kräfte des Viertels sichtbar zu machen und zu verdichten. Austragungsort ist ein eigens errichtetes Zirkuszelt.

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Der Bergsteig liebt Sport – von Fußball über Mixed Martial Arts, Boxen und Ringen bis rhythmischer Sportgymnastik engagieren sich die Menschen hier in Vereinen und Initiativen. „Kampf am Berg“ bringt diese Leidenschaft mit der von lokalen Sportler*innen, Musiker*innen und professionellen Wrestler*innen zusammen. Die Menschen vom Bergsteig werden dabei selbst zu Gastgeber*innen und Autor*innen ihrer eigenen Geschichte(n).

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Im Amberger Stadtteil „Am Bergsteig“ setzen sich die Auftraggeber*innen für ein positives Bild ihres Viertels und zukünftige Formen des Zusammenhalts ein. Julian Warner entwickelt für sie „Kampf am Berg“, ein Spektakel mit zwei Wrestlingshows in Kooperation mit lokalen Vereinen und Initiativen. Warner nutzt das Format des Wrestlings als Bühne, um die Widersprüche und Kräfte des Viertels sichtbar zu machen und zu verdichten. Austragungsort ist ein eigens errichtetes Zirkuszelt.

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Vergangene Termine

Vom 26. bis 27. Oktober 2018 veranstaltet das künstlerische Leitungsteam des Berliner Bärenzwingers ein Symposium in Neukölln. Bei dieser Veranstaltung sollen künstlerische, wissenschaftliche und stadtpolitische Positionen zusammenkommen, um die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Nutzung, Funktion und Bedeutung dieses Orts gemeinsam zu diskutieren. Alexander Koch ist als Gast eingeladen und wird Die Neuen Auftraggeber als Strukturmodell für eine zeitgenössische Kultur im Bürgerauftrag vorstellen. 

Weitere Infos und Teilnahme

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"Tobias Asmuth erzählt eine jüngere Episode aus der Geschichte des kleinen Dorfs Blessey in der französischen Provinz nach, wie die Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Schweizer Künstler Rémy Zaugg das Dorf und das Selbstbewußtsein seiner Bewohner verändert hat. Es ist ein herausragendes Beispiel dafür, welchen nachhaltigen Wirkungen die NEUEN AUFTRAGGEBER, die seit Frühjahr 2017 durch die Kulturstiftung des Bundes auch in Deutschland gefördert werden, zeitigen können." aus dem Editorial des Magazin #31 der Kulturstifung des Bundes.

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