Die Neuen Auftraggeber von Heidelberg
Foto: Joe PohlDie Neuen Auftraggeber von Heidelberg
Auftraggeber*innen: Rema Hedr, Nadja Madani, Ria Moudarres, Anjali Mukherji, Ayon Mukherji, Julia Safiyya Mokni
Auftrag: Wir – eine Gruppe von Menschen unterschiedlicher Generationen, manche hier geboren, manche hierhin migriert – stellen uns Fragen des "Belonging", der Zugehörigkeit. Wir wünschen uns eine künstlerische Arbeit, die diese Fragen umsetzt und bei der Umsetzung auch lokale Ressourcen und Talente mit einbindet.
Mediatorin: Leyla Jagiella
Zeitraum: Seit 2026
Programm: Tanz und Performance im Bürgerauftrag
Partner: Kulturstiftung des Bundes
In Heidelberg gibt es viel Kunst und Kultur. Aber wer gehört dazu? Und wer bekommt die Bühne, die eigenen Geschichten zu erzählen? Eine Gruppe von Menschen aus Heidelberg hat diese Fragen zum Ausgangspunkt ihres Auftrags gemacht.
Die Auftraggeber*innen kommen aus ganz verschiedenen Generationen, sind in unterschiedlichen Ländern geboren, manche in Heidelberg aufgewachsen, andere viel später nach Deutschland gekommen. Ihre Lebensgeschichten passen in keine einfachen Kategorien.
Für sie alle zieht sich die Auseinandersetzung mit dem Thema Zugehörigkeit wie ein roter Faden durch ihr Leben. Sie kennen Kontexte, in denen man vielleicht gerne dazugehören möchte, es einem aber nicht zugestanden wird. Dann gibt es aber auch Momente, in denen von außen Zugehörigkeit verlangt wird, man aber lieber frei davon wäre. Und man kann auch mehrere Zugehörigkeiten haben und sich dadurch nicht in einfache Schubladen sortieren lassen.
Die Neuen Auftraggeber von Heidelberg
Treffen zur Auftragsunterzeichnung20. September 2026, Heidelberg Foto: Joe Pohl
Die Neuen Auftraggeber von Heidelberg
Treffen zur Auftragsunterzeichnung20. September 2026, Heidelberg Foto: Joe Pohl
Die Neuen Auftraggeber von Heidelberg
Treffen zur Auftragsunterzeichnung20. September 2026, Heidelberg
Foto: Joe Pohl
Die Neuen Auftraggeber von Heidelberg
Treffen zur Auftragsunterzeichnung20. September 2026, Heidelberg Foto: Joe Pohl
„Wann fühle ich mich zugehörig und wann nicht? Und was ist mit dem Recht darauf, nicht dazugehören zu müssen?“
Aus dem Auftrag
Begleitet von Mediatorin Leyla Jagiella beauftragen sie ein Tanz- oder Performance-Werk, das sich ihren Fragen der Zugehörigkeit widmet. Der Gruppe ist wichtig, mit dem von ihnen beauftragten Werk den Blick auch dafür zu erweitern, welche Kultur vermeintlich „zu Heidelberg dazugehört“, welche Kunst als selbstverständlicher Teil der Stadt gilt und welche nicht.
Zusammen mit einer künstlerischen Persönlichkeit wollen sie Raum für Erfahrungen, Widersprüche und Fragen schaffen, die vor Ort sonst nur selten sichtbar werden oder in einer kulturellen Nische landen. Orte, Menschen und Strukturen aus Heidelberg sollen dabei eingebunden werden.
Aus persönlichen Fragen nach Zugehörigkeit macht die Gruppe mit ihrem Auftrag eine gemeinsame Frage an die Stadt: Wie kann hier Raum entstehen für die vielen Geschichten, die Heidelberg ausmachen?
Die Neuen Auftraggeber von Heidelberg
Auftragsunterzeichnung20. September 2026, Heidelberg Foto: Joe Pohl
Die Neuen Auftraggeber von Heidelberg
Auftragsunterzeichnung20. September 2026, Heidelberg Foto: Joe Pohl
Die Neuen Auftraggeber von Heidelberg
Auftragsunterzeichnung20. September 2026, Heidelberg Foto: Joe Pohl