Unsere Termine

Filmdreh zu „Wild Kids“ (AT), Foto Max Kluger

Reut Shemesh: Wild Kids (AT)

Eine Schulklasse hat Reut Shemesh mit einem Werk beauftragt, das ihnen und anderen angesichts von Krieg, Terror und Rassismus auf der Welt Halt geben und sie als Gruppe stärker zusammenwachsen lassen soll. Die Choreografin produziert für sie „Wild Kids“ (Arbeitstitel), einen Tanzfilm, in dem die Jugendlichen als Auftraggebende, Tanzende und Dialogpartner*innen eng eingebunden sind.

Aus Interviews mit den Schüler*innen haben Shemesh und ihr Team eine Choreografie entwickelt. In Workshops zu Tanz, Videografie, Selbstverteidigung und Medienkompetenz erweitern die Neuen Auftraggeber von Gersheim ihr Wissen und ihre Fähigkeiten für die Produktion und stärken Selbstvertrauen und Zusammenhalt. Während einer gemeinsamen Woche in Köln konnte die Klasse zudem intensiv mit Reut Shemesh und ihrer Company arbeiten, aber auch andere Tänzer*innen kennenlernen und eine Premiere besuchen.

Mit dem Format des Films kommt die Choreografin dem Wunsch der Gruppe nach, etwas Dauerhaftes zu entwickeln, das weit über Gersheim hinaus Menschen zum Nachdenken anregt. Nach der Premiere werden Ergebnisse der künstlerischen Arbeit auch an anderen Orten gezeigt. 

Kostenfrei und ohne Anmeldung

Weitere Details zur Veranstaltung werden rechtzeitig hier bekannt gegeben.

Credits 
Auftraggeber*innen: Finn Sebastian Diete, Henri Döring,Tobias Dörflinger, Mara Euler, Lia Falkson, Sandro Faltin, Ida Fischer, Ben Frenzel, Ida Gütermann, Jana Hoffmann, Celine Imhof, Josefine Imhof, Paula Knieriemen, Marla Malter, Liann Meyer, Lucie Moosmann, Maximilian Motsch, Alex Müller, Nele Peter, Mats Renner, Felix Schneiders, Arjen Schulz, Paul Schwarz, Lina Sefrin, Alina Seidel, Mona Lisa Stauffer, Linus Wannemacher, Lucy Weintraut.
Künstlerin: Reut Shemesh,
Künstlerisches Team: Simon Bauer, Florian Egermann, Julia Franken, Ziv Frenkel, Katja Pire, Ronni Shendar, Marie Siekmann
Mediation: Hannah Mevis
Organisatorisches Team: Aude Poilroux, Tobias Turco, Sabina Stücker
Technisches Team: Julia Franken, Max Kluger, Tobias Turco
Projektträger: K8 - Institut für strategische Ästhetik
Fotografie: Lukas Ratius
Projektpartner: Dance On Ensemble, Gemeinschaftsschule Gersheim, Gemeinde Gersheim, Carneval Club Reinheim e.V., TanzFaktur Köln, Stadtgalerie Saarbrücken
Dank an: tanzhaus nrw Düsseldorf, Ministerium für Bildung und Kultur Saarland, Land NRW

Ein herzliches Dankeschön an alle Eltern und Erziehungsberechtigten, die unser Projekt mit ihrer Hilfsbereitschaft und ihrem Engagement unterstützen.

Initiiert und uraufgeführt in Tanz und Performance im Bürgerauftrag, einem Programm der Gesellschaft der Neuen Auftraggeber. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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Was passiert, wenn Kinder ihr Recht auf Freizeit, Spiel und freie Meinungsäußerung einfordern? Und was passiert, wenn sie künstlerische und performative Mittel und Strategien nutzen, um eigene Freiräume in ihrer Stadt zu suchen, sie zu behaupten und sich anzueignen? Von diesen Fragen ausgehend hat die Choreografin und Performerin Antje Velsinger einen choreografischen Hörspaziergang für die Neuen Auftraggeber von Schwelm entwickelt.

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Im Amberger Stadtteil „Am Bergsteig“ setzen sich die Auftraggeber*innen für ein positives Bild ihres Viertels und zukünftige Formen des Zusammenhalts ein. Julian Warner entwickelt für sie „Kampf am Berg“, ein Spektakel mit zwei Wrestlingshows in Kooperation mit lokalen Vereinen und Initiativen. Warner nutzt das Format des Wrestlings als Bühne, um die Widersprüche und Kräfte des Viertels sichtbar zu machen und zu verdichten. Austragungsort ist ein eigens errichtetes Zirkuszelt.

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Der Bergsteig liebt Sport – von Fußball über Mixed Martial Arts, Boxen und Ringen bis rhythmischer Sportgymnastik engagieren sich die Menschen hier in Vereinen und Initiativen. „Kampf am Berg“ bringt diese Leidenschaft mit der von lokalen Sportler*innen, Musiker*innen und professionellen Wrestler*innen zusammen. Die Menschen vom Bergsteig werden dabei selbst zu Gastgeber*innen und Autor*innen ihrer eigenen Geschichte(n).

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Im Amberger Stadtteil „Am Bergsteig“ setzen sich die Auftraggeber*innen für ein positives Bild ihres Viertels und zukünftige Formen des Zusammenhalts ein. Julian Warner entwickelt für sie „Kampf am Berg“, ein Spektakel mit zwei Wrestlingshows in Kooperation mit lokalen Vereinen und Initiativen. Warner nutzt das Format des Wrestlings als Bühne, um die Widersprüche und Kräfte des Viertels sichtbar zu machen und zu verdichten. Austragungsort ist ein eigens errichtetes Zirkuszelt.

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Vergangene Termine

Donnerstag, 18.11.2021, 14:00 bis 17:00 Uhr 

Eine Online-Veranstaltung für Planer*innen und Entscheider*innen in Kommunen und Ländern und alle, die mit bürgerschaftlicher Beteiligung und Entscheidungsfindung befasst sind.

Wir wollen uns mit Ihnen darüber austauschen, wie mit dem Modell der Neuen Auftraggeber unkonventionelle Einblicke in nachbarschaftliche Prozesse gewonnen werden und sogar komplexe Themen ohne Schwellenangst bearbeitet werden können. Wir öffnen die Werkstatttür und freuen uns über Ihre Perspektiven auf unsere Arbeit, auf Ihre Anregungen und einen Dialog darüber, wie wir gemeinsam mit den Menschen in neue Gespräche eintreten können. Und darüber, wie wichtig Kultur und Kunst für die innovative Arbeit an gesellschaftlichen Themen sind.

Was?
Wir stellen Ihnen einen…

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Samstag, 4.9.2021, Beginn: 14:00 Uhr

Übergabe des künstlerischen Entwurfs an die Öffentlichkeit mit Grußworten von Dr. Reinhard Kubat, Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg und Ljubica Nikolic, Universität Göttingen.

Treffpunkt: Dorfgemeinschaftshaus, Torweg 8, 35110 Ellershausen, Koordinaten: 51°04'46.9"N 8°53'34.9"E

Das ungewöhnliche Kunstprojekt im Auftrag der Wasserinitiative Waldeck-Frankenberg macht die Bedrohung der Ressource Wasser sichtbar und bindet die Menschen der Region in eine engagierte Bewegung zum Schutz des Wassers als Quelle allen Lebens ein.

Die Auftraggeber*innen und die Künstler*innen werden ihre Initiative gemeinsam öffentlich vorstellen. In einer anschließenden Performance werden exemplarisch erste Zeichen gesetzt, deren Signalwirkung der Flüchtigkeit der…

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Die Gesellschaft der Neuen Auftraggeber erhält den Zukunftspreis für Kulturpolitik KULTURGESTALTEN in der Kategorie „Initiativ- und Netzwerkprojekte“ der im Auftrag der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) vergeben wurde.

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Zum Auftakt der Arbeit Ein Garten mit Brücken (Wirbelsäule, Magen, Kehle, Ohr) von Ruth Buchanan für die Neuen Auftraggeber von Mönchengladbach fndet ab Juni 2021 eine dreiteilige Workshopreihe statt. In kollaborativ angelegten Formaten stellt Ruth Buchanan die Inhalte des Auftrags und die Anliegen der Auftraggebergruppe vor. Themen wie Arbeit und Arbeitsleben, Gesundheit und Bewegung, Erfahrung des Selbst und Anderen kommen in den Workshops zur Sprache und ermöglichen ein temporäres Zusammentreffen unterschiedlicher Gruppen und Menschen auf dem Abteiberg.

Zwei Filmnachmittage widmen sich daran anschließend im September unter dem Titel Mitternacht / Arbeiterinnen: Geschichte, Zeitlichkeit und Kontext den Hintergründen der Arbeiterbewegung, Bedingungen von Arbeit und Auswirkungen auf das…

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Klandestin – so nennt man etwas, das sich in Stille vollzieht, im Verborgenen, im vertrauten Kreis. 2020 liefen die Projekte der Neuen Auftraggeber trotz und wegen der besonderen Herausforderungen des Jahres klandestin – und durchaus munter – weiter.

Denn lange bevor mit großem Tusch und Tara die künstlerischen Projekte im Bürgerauftrag öffentlich werden, reifen sie im Dialog, durchleben Wendungen und Überraschungen im Zwiegespräch zwischen Auftraggebergruppen, Künstlerinnen und Künstlern, machen dabei einen Schritt zurück und zwei nach vorn. Das war auch 2020 so. Beim Ortstermin an der frischen Luft, in Onlinekonferenzen, beim digitalen Atelierbesuch.

Die Neuen Auftraggeber haben im vergangenen Jahr viel Unterstützung erfahren. Neben der Kulturstiftung des Bundes haben die kommunalen…

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Vielen Dank für die Unterstützung im vergangenen Jahr! Wir wünschen friedliche und gesunde Feiertage und freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr.

Viel Spaß mit diesen Eindrücken aus 2020!

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PETITIONEN, PROTESTE, LIQUID DEMOCRACY – ERMÄCHTIGUNGSFANTASIEN ODER DRINGEND BENÖTIGTES DEMOKRATIE-UPDATE? 

DISKUSSION IM GRÜNEN SALON DER VOLKSBÜHNE BERLIN

Mit
Lewamm Ghebremariam, Kampagnenstrategin change.org e.V., Gründerin des Netzwerks Wake Up Eritrea, Vorstandsmitglied des Clubcommission e.V.
Christopher Lauer, Publizist und ehemaliges Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses
Alexander Koch, Direktor Gesellschaft der Neuen Auftraggeber

Moderation
Christine Watty, Deutschlandfunk Kultur

Wir freuen uns, dass wir die achte Ausgabe der Veranstaltungsreihe Was Ihr Wollt! in Kooperation mit der Volksbühne Berlin als Online-Format präsentieren können.

DISKUSSION ANSCHAUEN

Online-Petitionen, Bilderstürme und Denkmalstürze, ziviler Ungehorsam und Bottom-up-Prozesse – aktuelle…

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Ermächtigungsfantasien oder dringend benötigtes Demokratie-Update? Online-Petitionen, Bilderstürme und Denkmalstürze, ziviler Ungehorsam und Bottom-up-Prozesse – aktuelle Teilhabe-Modelle haben eins gemeinsam: Sie denken zivilgesellschaftliche Mitsprache über repräsentativ-demokratische Prozesse hinaus. So haben die Fridays-for Future-Bewegung und Black-Lives-Matter-Proteste in den letzten Monaten die öffentliche Aufmerksamkeit für Forderungen zum Umgang mit Klimawandel und Rassismus erhöht. Sind diese Mobilisierungen Ausdruck der gern zitierten "Krise der Demokratie" oder im Gegenteil ein Zeichen für die Lebendigkeit des demokratischen Modells?

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+++LEIDER ABGESAGT+++

Entsprechend der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum COVID-19-Virus ist die Veranstaltung leider abgesagt. Wir informieren an dieser Stelle zeitnah über einen möglichen Nachholtermin. Detaillierte Informationen zu den Erstattungsmodalitäten von bereits gekauften Karten finden Sie hier.

Dienstag, 24. März 2020, 19 Uhr
@Grüner Salon/ Volksbühne Berlin
Podiumsgespräch, auf deutsch

Mit
Alexander Koch, Direktor Gesellschaft der Neuen Auftraggeber
Christopher Lauer, Publizist und ehemaliges Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses
Paula Peters, Chief Global Officer Europa bei change.org
Moderation: Pia Rauschenberger, Journalistin (u.a. Deutschlandfunk Kultur)

Online-Petitionen, ein Demokratie-Festival im Olympiastadion, Liquid-Democracy-Forderungen, ziviler Ungehorsam…

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Dienstag, 14. Januar 2020 um 19:00 Uhr

@Grüner Salon/ Volksbühne Berlin

In Kooperation mit ARCH+

„Architektur ist das Ordnen von sozialen Beziehungen durch Gebautes“, so der Philosoph Christian Posthofen. Und also ist Architektur auch ein sozialer Kampfplatz: Wem gehört und wer nutzt das Gebaute? Wer plant es, wer braucht es – und wozu? Und das öffentliche Bauen? Wer entscheidet über das Programm, die Finanzierung, die Gestaltung, wenn neue Schulen und Rathäuser, Straßen und Plätze entstehen? Wem gehört die Stadt, wem das Dorf? Das Gespräch an diesem Abend will neue Perspektiven und progressive Beispiele einer neuen öffentlichen Architektur im Bürgerinnenauftrag aufzeigen. Projekte und Debatten aus Vergangenheit und Gegenwart sollen Wege aufzeigen, wie neue Bauherrschaften aus allen…

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