Unsere Termine

Visualisierung für Atlantic Undercurrent Circulation
© Michel Jimenez für Fortuna – Verein zur Förderung nachhaltiger Kunst

Amanda Piña: "Atlantic Undercurrent Circulation", Teil 1: "Future Songs of Fish and People"

Die erste Aufführung im Rahmen von "Tanz und Performance im Bürgerauftrag" findet am am 27. Juni 2026 auf Ummanz bei Rügen statt. Dort präsentiert Amanda Piña den Auftakt zu ihrem dreigliedrigen Werk "Atlantic Undercurrent Circulation" für die Neuen Auftraggeber von Ummanz. Sie würdigt darin Arbeit und Wissen der Küstenfischer, knüpft neue Beziehungen zum Meeresleben und verbindet Ummanz mit ökologischen, geografischen, kulturellen und wirtschaftlichen Strömen weltweit.

Atlantic Undercurrent Circulation Teil 1: Future Songs of Fish and People
Ein Projekt von Amanda Piña für die Neuen Auftraggeber von Ummanz
Samstag, 27.6.2026, Ummanz bei Rügen
Performance mit TogetherTogether Collective (NL) und anderen
Kostenfrei, keine Anmeldung nötig


Europaweit befindet sich das traditionelle Handwerk der „kleinen Küstenfischerei“ in einer Krise, die zu seinem Verschwinden führen wird. Dabei ist die Küstenfischerei mehr als nur ein Wirtschaftszweig – sie ist altes Wissen und gelebte Praxis und wurde gerade zum immateriellen UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Ummanz, eine Insel bei Rügen, ist seit Jahrhunderten ein Zentrum der lokalen Küstenfischerei. Bürger*innen von Ummanz haben als Neue Auftraggeber von Ummanz die Künstlerin Amanda Piña beauftragt, die Leistungen der Küstenfischer zugänglich zu machen und neue Perspektiven für die fischereigeprägte Region zu entwerfen.

Amanda Piña reagiert mit einer dreigliedrigen Arbeit auf den Auftrag. Sie setzt darin den lokalen Kontext von Ummanz und dessen jahrhundertealte Prägung durch die Boddenfischerei mit globalen ökologischen Prozessen und ozeanischen Kulturen in Beziehung. Benannt ist das Projekt nach einem vom Klimawandel bedrohten System von Meeresströmungen, das maßgeblich das Wetter in Europa bestimmt sowie Ozeane, Spezies und Küstengemeinschaften weltweit in einem fragilen Netzwerk verbindet. 

Auftakt und Kern des Werks bildet ein kollektives Ereignis auf Ummanz am Samstag, 27. Juni 2026 mit internationalen Performer*innen und Menschen aus der Region. Unter dem Titel Future Songs of Fish and People werden Wissen und Arbeit der Boddenfischer in einer Prozession mit gestalterischen Elementen und Klängen und einer öffentlichen Zeremonie geehrt. Eine choreografische Sequenz mit „lebenden Skulpturen“ orientiert sich an den Bewegungen von Korallen, Plankton und anderen, meist unsichtbaren marinen Mikroorganismen und verwandelt Fischereimaterialien in fließende Formen. 

Im zweiten Teil von Atlantic Undercurrent Circulation werden später die Spuren des Ereignisses im öffentlichen Raum verstetigt. Im dritten Teil entsteht dann eine Videoinstallation, die über Ummanz hinaus gezeigt werden kann.

Alle sind willkommen, der Eintritt ist frei! Weitere Informationen zur Veranstaltung geben wir rechtzeitig hier und auf allen anderen Kanälen von Neue Auftraggeber bekannt.


Auftraggeber*innen: Detlef Diedrich, Karin Gundlach, Gabriele Heenemann, Lutz Peters (†), Peter Schüler, André Stoye, Elke Stoye
Mediatorin: Susanne Burmester
Produktion: Fortuna – Verein zur Förderung nachhaltiger Kunst 
Produktionsleitung: Michel Jimenez
Koordination: Federico Protto (Wien), Lisa Marie Steude (Ummanz)
Projektträger: Kunstverein Rügen e. V. / Circus Eins Projekte

Initiiert und uraufgeführt in Tanz und Performance im Bürgerauftrag, einem Programm der Gesellschaft der Neuen Auftraggeber. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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Mariana Castillo Deball wird für Friedland eine Arbeit entwickeln. Ausgangspunkt sind die Wanderwege und die Schätze der Dörfer, welche die Auftraggeber:innen von Friedland bereits gesammelt haben. Erste Besuche und Wanderungen haben schon stattgefunden.

Die Künstlerin erforscht ideologisch konstruierte Bedingungen, unter denen Artefakte in der heutigen Kultur erscheinen. Dazu sammelt sie Informationen aus verschiedenen Disziplinen wie Archäologie und Wissenschaft. Durch Forschung und Zusammenarbeit schafft sie Werke, die aus dem Zusammenprall und der Neukombination dieser verschiedenen Sprachen entstehen.

Mariana Castillo Deball lebt und arbeitet in Berlin und Mexiko-Stadt. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im MUAC Museo Universitario Arte Contemporáneo (Mexico City, 2021), im Museum…

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Mit Jakub Szczęsny entwickelten die Züsedomer eine Bank, die in leuchtendem Signalorange unübersehbare Treffpunkte im Dorfbild platziert, für jede Altersgruppe nutzbar ist und in ihrem Design auch für die jüngere Generation Gelegenheit zur Begegnung bietet. Die Züsedom-Bank. 

Am 22. und 23. Juli werden auf Schloss Broellin e.V. vier Benefiz-Auktionen zur Finanzierung der neuen Dorfbänke in Züsedom durchgeführt.
Zur Versteigerung kommen über 150 Objekte aus der ehemaligen Erich-Kühl-Oberschule und dem Bestand der Züsedomer Landfrauen.
Ersteigert ein Stück Geschichte und unterstützt die Produktion unseres Züsedomer Auftrags!

Zur Auktionswebseite geht es hier entlang: auktion.neueauftraggeber.de

Auktion 1: Freitag 22. Juli 2022 15:30:00 Uhr – DDR Lehrmittel (Schwerpunkt Technik &…

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Vom 14. - 29. Mai wurde bei den Neuen Auftraggebern von Steinhöfel erzählt, gestaltet, geplant und gebaut. Gemeinsam mit Constructlab ist dabei der Kistenflitzer entstanden - ein fahrender Treffpunkt, der nun den zwölf Dörfern der Gemeinde als mobiles Kino, rollende Cocktailbar, Kirche auf Rädern uvm. zur Verfügung steht.

Ein Projekt im Rahmen der Pilotförderung durch die Kulturstiftung des Bundes. Die Umsetzung wird unterstützt durch den Fonds Soziokultur, die Fondation de France und den Brandenburgischer Kunstverein Potsdam.

Foto: Victoria Tomaschko

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Marl tanzt: Über zwei Wochen hatten Bürger*innen aus Marl die Möglichkeit mit Tutor*innen der Company Sasha Waltz & Guests sich in Workshops der Choreographie von „In C“ nach der Komposition von Terry Riley zu nähern. In einer offenen Probe konnten interessierte Zuschauer*innen nun erste Ergebnisse sehen, bevor im September ganz Marl zum Tanz aufgefordert wird.

Foto: Florian Wagner

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Die Frage, wie technologische Entwicklungen unser Alltags- und Gemeinschaftsleben beeinflussen, beschäftigt Simon Denny (*1982, Auckland, Neuseeland) schon seit vielen Jahren. Für die Auftraggeberinnen und Auftraggeber in Beeskow entwirft er eine Skulpturen Serie, die Informationen im öffentlichen Raum zugänglich und sichtbar macht und gleichzeitig die Gemeinschaft der Bürgerinnen und Bürger in ebendiesem Raum und darüber hinaus fördert. 

Themen wie persönliche Identität und Integrität werden dabei genauso aufgegriffen, wie gesellschaftliche Debatten über Datenschutz und die Nutzung menschlicher Erfahrung als Rohstoff.

Bild: Simon Denny zu Besuch in Beeskow Foto: Victoria Tomaschko

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Es hat ein paar Jahre gedauert - im März wurde nun das erste Projekt der Neuen Auftraggeber auf dem afrikanischen Kontinent in Kamerun eingeweiht! 2014 ging es los, gemeinsam mit dem Goethe-Institut Kamerun. Die Pygmäen-Gemeinschaft der Baka im südlichen Regenwald des Landes hatte ihren dringenden Wunsch erklärt, sich mit den grundlegenden Veränderungen in ihrer Kultur und Lebensweise auseinanderzusetzen, und sie ergriff die Initiative und gab ein Kulturprojekt in Auftrag, das der Mediator Germain Loumpet seither mit großer Geduld und Leidenschaft begleitet und vermittelt.

Weitere Infos zum Projekt gibt es u.a. hier: www.goethe.de/ins/cm/de/ueb/prn/lbaka.html

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Donnerstag, 18.11.2021, 14:00 bis 17:00 Uhr 

Eine Online-Veranstaltung für Planer*innen und Entscheider*innen in Kommunen und Ländern und alle, die mit bürgerschaftlicher Beteiligung und Entscheidungsfindung befasst sind.

Wir wollen uns mit Ihnen darüber austauschen, wie mit dem Modell der Neuen Auftraggeber unkonventionelle Einblicke in nachbarschaftliche Prozesse gewonnen werden und sogar komplexe Themen ohne Schwellenangst bearbeitet werden können. Wir öffnen die Werkstatttür und freuen uns über Ihre Perspektiven auf unsere Arbeit, auf Ihre Anregungen und einen Dialog darüber, wie wir gemeinsam mit den Menschen in neue Gespräche eintreten können. Und darüber, wie wichtig Kultur und Kunst für die innovative Arbeit an gesellschaftlichen Themen sind.

Was?
Wir stellen Ihnen einen…

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Samstag, 4.9.2021, Beginn: 14:00 Uhr

Übergabe des künstlerischen Entwurfs an die Öffentlichkeit mit Grußworten von Dr. Reinhard Kubat, Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg und Ljubica Nikolic, Universität Göttingen.

Treffpunkt: Dorfgemeinschaftshaus, Torweg 8, 35110 Ellershausen, Koordinaten: 51°04'46.9"N 8°53'34.9"E

Das ungewöhnliche Kunstprojekt im Auftrag der Wasserinitiative Waldeck-Frankenberg macht die Bedrohung der Ressource Wasser sichtbar und bindet die Menschen der Region in eine engagierte Bewegung zum Schutz des Wassers als Quelle allen Lebens ein.

Die Auftraggeber*innen und die Künstler*innen werden ihre Initiative gemeinsam öffentlich vorstellen. In einer anschließenden Performance werden exemplarisch erste Zeichen gesetzt, deren Signalwirkung der Flüchtigkeit der…

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Die Gesellschaft der Neuen Auftraggeber erhält den Zukunftspreis für Kulturpolitik KULTURGESTALTEN in der Kategorie „Initiativ- und Netzwerkprojekte“ der im Auftrag der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) vergeben wurde.

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Zum Auftakt der Arbeit Ein Garten mit Brücken (Wirbelsäule, Magen, Kehle, Ohr) von Ruth Buchanan für die Neuen Auftraggeber von Mönchengladbach fndet ab Juni 2021 eine dreiteilige Workshopreihe statt. In kollaborativ angelegten Formaten stellt Ruth Buchanan die Inhalte des Auftrags und die Anliegen der Auftraggebergruppe vor. Themen wie Arbeit und Arbeitsleben, Gesundheit und Bewegung, Erfahrung des Selbst und Anderen kommen in den Workshops zur Sprache und ermöglichen ein temporäres Zusammentreffen unterschiedlicher Gruppen und Menschen auf dem Abteiberg.

Zwei Filmnachmittage widmen sich daran anschließend im September unter dem Titel Mitternacht / Arbeiterinnen: Geschichte, Zeitlichkeit und Kontext den Hintergründen der Arbeiterbewegung, Bedingungen von Arbeit und Auswirkungen auf das…

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