Unsere Termine

Gartenworkshop in Wietstock, Foto: Victoria Tomaschko

Einweihung: Ein Garten für Menschen und Vögel

Wir laden herzlich ein zur Einweihung des Dorfgartens in Wietstock! Eine Gruppe von Menschen aus Wietstock hat den Dorfgarten gemeinsam mit der Künstlerin Antje Majewski entworfen und angelegt: als Naschgarten mit Beeren und alten Apfelsorten für Kinder, als Vogelgarten mit Vogeltränke, als Ort für Feste und Gespräche am Feuer.

 

 

Der Dorfgarten wurde mit heimischen Sträuchern und Stauden bepflanzt, die Trockenheit vertragen. Schilder mit Zitaten geben das Wissen der Gartengruppe über den Umgang mit der Natur weiter. So entstand ein Garten, der allen gehört – Menschen, Vögeln, Insekten und Pflanzen. Ein Mosaikbild von Antje Majewski zeigt Tiere und Pflanzen, die den Wietstocker*innen besonders wichtig sind. Es entstand 2022 als erster Teil des Kunstprojekts der Neuen Auftraggeber von Wietstock.

10. Oktober ab 14 Uhr
Dorfgarten Wietstock, Dorfstraße 16, 17379 Altwigshagen-Wietstock
Anmeldung nicht erforderlich

Programm
Begrüßung durch die Gartengruppe der Neuen Auftraggeber von Wietstock
Vorstellung des Kunstwerks durch Künstlerin Antje Majewski
Einblick in den Prozess der Neuen Auftraggeber von Wietstock mit Mediatorin Susanne Burmester
Übergabe des Gartens an die Gemeinde
Anzünden der Feuerstelle
Plakatausstellung: Der Auftragsprozess von 2017 bis heute

Credits
Gesamtauftrag und Umsetzung des Mosaikbildes: Jürgen Bigalke, Rosemarie Bigalke (†), Petra Bunke, Sascha Dorp, Ursula Dorp (†), Stefanie Kaul, Martin Müller-Butz, Tina Netzband, Gudrun Peschel, Bernd Rohleder und Heinz Schünemann
Gartengruppe und Umsetzung des Dorfgartens: Constance Gatz, Dörte Kummert-Lübken, Tina Netzband, Katrin Peter, Birgit Prasdorf, Sieglinde Priem, Franziska Reek-Siewert, Bernd Rohleder  und Heidrun Wurm
Künstlerin: Antje Majewski
Mediatorin: Susanne Burmester
Koordinatorin: Lisa Marie Steude

Wir danken der Gemeinde Altwigshagen und den zahlreichen Helfern und Helferinnen bei der Vorbereitung des Gemeindegrundstücks.

Der Dorfgarten wurde im Projekt Art Living Lab to Repair the Land vom Programm Kreatives Europa der Europäischen Union und vom Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern kofinanziert. Es wurde von Concomitentes (Spanien) koordiniert und gemeinsam mit der Association for Interdisciplinary & Intercultural Research (Kroatien), dem Kunstverein Rügen e.V. (Deutschland) und der RIA Foundation (Spanien) entwickelt.

Träger des Projektes ist Kunstverein Rügen e.V. Die Entwurfsphase zum Gesamtprojekt wurde unterstützt von der Kulturstiftung des Bundes. Das Mosaikbild entstand mit Förderungen durch Stiftung Kunstfonds/ NEUSTART KULTUR, Fondation de France sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern.

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Im Amberger Stadtteil „Am Bergsteig“ setzen sich die Auftraggeber*innen für ein positives Bild ihres Viertels und zukünftige Formen des Zusammenhalts ein. Julian Warner entwickelt für sie „Kampf am Berg“, ein Spektakel mit zwei Wrestlingshows in Kooperation mit lokalen Vereinen und Initiativen. Warner nutzt das Format des Wrestlings als Bühne, um die Widersprüche und Kräfte des Viertels sichtbar zu machen und zu verdichten. Austragungsort ist ein eigens errichtetes Zirkuszelt.

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Der Bergsteig liebt Sport – von Fußball über Mixed Martial Arts, Boxen und Ringen bis rhythmischer Sportgymnastik engagieren sich die Menschen hier in Vereinen und Initiativen. „Kampf am Berg“ bringt diese Leidenschaft mit der von lokalen Sportler*innen, Musiker*innen und professionellen Wrestler*innen zusammen. Die Menschen vom Bergsteig werden dabei selbst zu Gastgeber*innen und Autor*innen ihrer eigenen Geschichte(n).

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Im Amberger Stadtteil „Am Bergsteig“ setzen sich die Auftraggeber*innen für ein positives Bild ihres Viertels und zukünftige Formen des Zusammenhalts ein. Julian Warner entwickelt für sie „Kampf am Berg“, ein Spektakel mit zwei Wrestlingshows in Kooperation mit lokalen Vereinen und Initiativen. Warner nutzt das Format des Wrestlings als Bühne, um die Widersprüche und Kräfte des Viertels sichtbar zu machen und zu verdichten. Austragungsort ist ein eigens errichtetes Zirkuszelt.

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Vergangene Termine

Am Sonntag, den 13. September 2026 setzen Nuray Demir & Minh Duc Pham ihre Reihe „Performing the Unfinished“ für die Neuen Auftraggeber von Pinneberg mit einem performativen Rosenumzug und einem interaktiven Teesalon fort. Die Arbeit verbindet in drei Teilen lokale Geschichte mit globalen Zusammenhängen – von der künstlerischen Einweihung des Platzes der Kinderrechte über die Arbeitsbedingungen der lokalen Rosenindustrie bis zu Verflechtungen von Kolonialgeschichte und Fürsorge in der norddeutschen Teekultur.

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Die zweite Produktion von „Tanz und Performance im Bürgerauftrag“ steht vor der Tür. „Performing the Unfinished“ von Nuray Demir & Minh Duc Pham für die Neuen Auftraggeber von Pinneberg verbindet in drei Teilen lokale Geschichte mit globalen Zusammenhängen – von der künstlerischen Einweihung des Platzes der Kinderrechte über die Arbeitsbedingungen der lokalen Rosenindustrie bis zu Verflechtungen von Kolonialgeschichte und Fürsorge in der norddeutschen Teekultur. Am Samstag, den 12. September 2026 startet die Reihe.

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Die erste Aufführung im Rahmen von "Tanz und Performance im Bürgerauftrag" findet am am 27. Juni 2026 auf Ummanz bei Rügen statt. Dort präsentiert Amanda Piña den Auftakt zu ihrem dreigliedrigen Werk "Atlantic Undercurrent Circulation" zu Ehren der Boddenfischer und des Meereslebens. Entworfen hat sie die Arbeit für die Neuen Auftraggeber von Ummanz.

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In „Ecology of Care“ (Ökologie der Fürsorge) untersuchen wir ausgehend von Impulsen von Sonja Leboš und Hannah Mevis, wie wir soziale und ökologische Verantwortung miteinander verbinden können. Fürsorge wird dabei als systemische, ethische und politische Haltung verstanden, die über Menschen hinaus auch Pflanzen, Tiere und andere nicht-menschliche Akteur*innen einbezieht. Feministische und post-humanistische Perspektiven auf alltägliche, oft unsichtbare Care-Arbeit bilden einen Schwerpunkt. Der Kunstverein Rügen e. V. und Circus Eins Projekte präsentieren diesen Workshop als Teil von „Art Living Lab to Repair the Land“, einer Kooperation internationaler Neue-Auftraggeber-Initiativen.

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Im Rahmen der Gesprächsreihe der OnCurating Academy Berlin und Dorothee Richter im Radialsystem hält Lea Schleiffenbaum, Mediatorin im Modell Neue Auftraggeber, den Vortrag „Artistic Production Reconfigured: Actor Constellations and Knowledge Exchange in the New Patrons Model".

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Mediatorin Diana Wesser ist zu Gast beim "Botanischen Salon" des Botanischen Gartens/Universität Leipzig. Bei dieser Ausgabe des Botanischen Salons stellen die Akteur*innen bei einem Fachgespräch vor Ort Prozesse dar, wie Kunst im öffentlichen Raum entsteht. Wer ist dabei Auftraggeber*in und welche Möglichkeiten haben Künstler*innen, ihre Ideen umzusetzen? Wie lange dauert so etwas und was heißt hier öffentlicher Raum bei allen privaten Interessen und gesellschaftlichen Anforderungen an diesen Raum? Praxisbeispielen aus Leipzig veranschaulichen dies.

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"The Art of Assembly" ist eine nomadische Gesprächsreihe zum Potential und den Grenzen von Versammlungen in Kunst, Aktivismus und Politik, kuratiert von Florian Malzacher. Zu Gast sind in der Ausgabe "XXXI: Die willkürlichen Konstellationen von Nachbarschaft" Ulf Bohmann (Technische Universität Chemnitz), Alexander Koch (Neue Auftraggeber) und Anna Rispoli (Künstlerin). Die Veranstaltung findet im Rahmen von "Chemnitz Kulturhauptstadt Europas 2025" statt.

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Die Konferenz „Repair the Land“ versammelt am 24. und 25. Mai 2025 in Ponferrada und Barruelo de Santullán in Spanien Wissenschaftler*innen, Mediator*innen, Anwohner*innen und Künstler*innen im Rahmen des Projekts "Art Living Lab to Repair the Land" von europäischen Neue-Auftraggeber-Organisationen. Die Konferenz beschäftigt sich mit der Rolle partizipatorischer Kunst als Werkzeug der Reparatur in Regionen, die von industriellem Erbe, Extraktivismus und Vernachlässigung geprägt sind. Aus Deutschland nimmt Susanne Burmester, Mediatorin und Vorsitzende der Gesellschaft für Kunst und Mediation im Bürgerauftrag e. V. teil.

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Mittendrin statt nur dabei – wie Bürger*innen ermächtigt werden, nachhaltig Gesellschaft zu gestalten.

Am zweiten Tag des Fachforums "Landwärts" vertiefen wir die Diskussionen des Vortages in Arbeitsgruppen und dem Workshop "Alles Reden und Erklären hilft nicht viel – wir wollen es erleben!" mit Claudine Nierth. Alexander Koch wird die Ergebnisse des Fachforums in seinem Schlusswort zusammenfassen.

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Mittendrin statt nur dabei – wie Bürger*innen ermächtigt werden, nachhaltig Gesellschaft zu gestalten.

Das Fachforum "Landwärts" findet vom 10. bis 11. Dezember 2024 in Hofgeismar statt. Es richtet sich an kulturelle Akteur*innen, die in Zusammenarbeit mit der Zivilbevölkerung neue Wege suchen, um Bürger*innen ins Handeln zu bringen und deren Engagement mehr Wirkungsmacht zu geben. Insbesondere in ländlichen Räumen scheint es geboten, das Wissen der Menschen vor Ort zu nutzen und sie zu langfristiger Zusammenarbeit einzuladen, statt nur zeitlich begrenzte Teilhabe anzubieten.

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